Natura Medica

… rund um die gesunde Ernährung

30. Januar 2012
von natura-medica
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Lebensstil hat mehr Einfluss auf Infarktrisiko als vermutet

Ein gesunder Lebensstil kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern.

Ein gesunder Lebensstil kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern.

Der eigene Lebenswandel beeinflusst das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung stärker als bisher gedacht. Das fanden US-amerikanische Wissenschaftler heraus, als sie die Ergebnisse von verschiedenen Studien unter die Lupe nahmen. Sie rechneten aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erleidet – je nach seinen Gewohnheiten. Ergebnis: Allein einer der vier wichtigsten Risikofaktoren – Rauchen, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel und Diabetes –  könne das normale Risiko auf etwa das Zehnfache steigern. Über ihre Forschungsergebnisse berichten die Wissenschaftler um Donald Lloud-Jones von der Northwestern University in Chicago im Fachjournal “New England Journal of Medicine”. Weiterlesen →

21. Dezember 2011
von natura-medica
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Bluthochdruck in mittleren Lebensjahren erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Obst und Gemüse senken den Blutdruck.

Obst und Gemüse können den Blutdruck senken.

Der Blutdruck im mittleren Lebensalter hat einen starken Einfluss auf das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung im Alter, wie ein US-amerikanisches Forscherteam jetzt herausfand: Wer es schafft, bis zum 55. Lebensjahr seinen Blutdruck auf Normalwerte zu senken, hat ein deutlich geringeres Risiko für  einen Herzinfarkt oder Schlaganfall als Hypertoniker. Daher sollte man schon frühzeitig Maßnahmen treffen, um dem im Alter steigenden Blutdruck entgegenzuwirken, schreiben die Wissenschaftler um Norrina Allen von der Northwestern University Feinberg School of Medicine in Chicago im Fachjournal “Circulation”. Weiterlesen →

19. Dezember 2011
von natura-medica
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Deutsche brauchen mehr Vitamin D

Käse

Vitamin D in Milchprodukten

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt noch im Dezember neue Richtlinien für Vitamin D heraus. Denn hierzulande bekommen die Menschen nicht einmal genug Vitamin D, um die bisherigen Richtwerte zu erreichen. Daher sollen die Referenzwerte jetzt nach oben korrigiert werden. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen haben: Eine höhere Tagesdosis ließe sich praktisch nur noch durch die Einnahme von Tabletten oder durch künstlich angereicherte Nahrungsmittel erreichen. Weiterlesen →

16. Dezember 2011
von natura-medica
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40 Prozent aller Krebsfälle lassen sich vermeiden

Gemüse hilft, Krebs zu vermeiden.

Gemüse hilft, Krebs zu vermeiden.

Die meisten Krebserkrankungen lassen sich auf einen ungesunden Lebensstil zurückführen und sind somit vermeidbar. Das fanden britische Wissenschaftler heraus, als sie eine Sammlung von Übersichtsarbeiten zusammenfassten. Während Rauchen der wichtigste Risikofaktor für eine Krebserkrankung ist, schaffen auch ein Mangel an Obst und Gemüse, der übermäßige Verzehr von Fleisch und Salz sowie Fettleibigkeit einen Nährboden für Krebszellen. Für Männer ist vor allem der Verzehr von Früchten und Gemüse ein guter Schutz vor Krebs, bei Frauen spielt Übergewicht eine entscheidende Rolle bei der Entstehung eines Tumors. Den Studienergebnissen zufolge liegt Krebs also nicht in den Genen, sondern ist oft auf vermeidbare Faktoren im Lebensstil zurückzuführen, schreiben die Wissenschaftler um Max Parkin von der Queen Mary University of London im Fachjournal “British Journal of Cancer Research”. Weiterlesen →

8. Dezember 2011
von natura-medica
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Kaffee kann Prostatakrebs vorbeugen

Gesunder Kaffee

Gesunder Kaffee

Viel Kaffee kann vor Prostatakrebs schützen, zeigt eine Langzeitstudie von US-amerikanischen Forschern: Wer täglich mindestens sechs Tassen Kaffee trinkt, senkt das Risiko für die Männerkrankheit drastisch – vor allem das eines oft tödlich verlaufenden Prostatakrebses. Aber auch schon eine Tasse Kaffee pro Tag kann der Erkrankung merklich entgegen wirken. Und dabei spielt es keine Rolle, ob man es eher klassisch mag oder koffeinfrei genießt – der Effekt ist der gleiche. Offenbar verursacht also nicht das Koffein die krebshemmende Wirkung des schwarzen Getränks, sondern vermutlich antioxidative Verbindungen, schreiben die Wissenschaftler um Lorelei Mucci von der Harvard School of Public Health in Boston im Fachjournal “Journal of the National Cancer Institute”. Weiterlesen →

6. Dezember 2011
von natura-medica
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Antioxidantien verringern das Risiko eines Schlaganfalls

Obst enthält viele Antioxidantien.

Obst enthält viele Antioxidantien.

Wer viel Obst und Gemüse isst, bekommt seltener einen Schlaganfall als Grünzeugmuffel. Das trifft zumindest für Frauen zu, wie ein schwedisch-finnisches Forscherteam jetzt herausfand. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der gesundheitsfördernde Effekt von Obst und Gemüse auf die in ihnen enthaltenden Antioxidantien zurückzuführen ist. Weitere Untersuchungen sind aber nötig, um herauszufinden, ob das gleiche auch für Männer gilt. Anzunehmen ist allerdings, dass die Ergebnisse dieser Studie auch auf das starke Geschlecht übertragbar sind, schreiben die Forscher um Susanne Rautainen vom Karolinska Institut aus Stockholm im Fachjournal “Stroke”. Weiterlesen →

5. Dezember 2011
von natura-medica
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Kaffee schützt vor Gebärmutterkrebs

Kaffee kann vor Krebs schützen.

Kaffee kann vor Krebs schützen.

Kaffeetrinkerinnen haben ein geringeres Risiko an Gebärmutterkrebs zu erkranken, fand ein US-amerikanisches Forscherteam jetzt heraus. Nachdem bereits frühere Studien darauf hindeuteten, dass sich Kaffee positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Alzheimer-Demenz und verschiedene Krebserkrankungen auswirkt, konnten die Forscher nun auch einen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Gebärmutterkrebs finden: Bei Frauen, die pro Tag mehr als vier Tassen Kaffee genießen, ist das Risiko eines Gebärmutterkarzinoms um ein Viertel gesenkt. Dieser Effekt ist offenbar nicht auf das Koffein zurückzuführen, wie die Forscher herausfanden: Entkoffeinierter Kaffee zeigt die gleiche Wirkung wie sein anregendes Pendant. Seine krebshemmende Wirkung verdankt das beliebteste Getränk der Deutschen vielmehr seinen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, schreiben die Wissenschaftler um Edward Giovannucci von der Harvard School of Public Health in Boston im Fachjournal “Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention”. Weiterlesen →

2. Dezember 2011
von natura-medica
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Weniger Pankreastumoren durch Vitamin D

Vitamin D durch Sonne

Vitamin D durch Sonne

Vitamin D verringert das Risiko eines Bauchspeicheldrüsenkarzinoms. Zu diesem Schluss kommen US-amerikanische Forscher, die das Blut von Probanden von insgesamt fünf unterschiedlichen Kohortenstudien nach drei Jahren noch einmal genauer unter die Lupe nahmen. Sie stellten fest, dass sich das Risiko an einem Pankreaskarzinom zu erkranken deutlich reduzierte, wenn sich mehr Vitamin D im Blut der Studienteilnehmer befand. Eine unzureichende  Versorgung mit dem Sonnenvitamin macht demnach für Pankreaskrebs anfällig, schlussfolgern die Wissenschaftler um Brian Wolpin vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston im Fachjournal “Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention”. Weiterlesen →